Vor einiger Zeit habe ich mich hier lautstark gefragt, was wohl aus dem unglaublichen Michael van Üüm und seinem Anhang geworden ist. Heute kann ichs dank einem lieben Leser aufklären: Michael van Üüm ist immernoch in Spanien und auch im Internet.
(Alles andere als enttäuscht ist man, wenn man erfährt welchen Geheimtipp der MvÜ beim Thema Suchmaschinen bereit hält)
Gestern abend bin ich bei Zweitausendeins gewesen, einer wirklich sehr schönen und abwechslungsreichen Veranstaltung mit Wolf Biermann, Fanny Müller und der Stimme von DeNiro. Ganz grossartig war auch ein mir bisher unbekannter Thomas Kapielski. Wie erwartet völlig neben der Spur war dann der schlanke Herr Kracht, unterstützt vom sehr freundlichen Ingo Niermann.
Allein schon zu sehen wie Leipziger Muttis dem Biermann die Füße küssen hätte gereicht um zu sagen: Guter Abend!
Ein Nachschlag in Sachen Christian Kracht: Endlich hat jemand den legendären Schmidt-Show-Auftritt dieses Herren bei YouTube hochgeladen. Dem anonymen Helden sei herzlich gedankt.
“Die Aufgabe des Künstlers ist es fortwährend Verwirrung zu stiften!”
Das Credo des verückten Dali umgesetzt von einem blonden Schweizer:
Am nächsten Freitag hat man hier in Leipzig die seltene Gelegenheit Mr. Christian Kracht live zu erleben. Er liest im Rahmen der Leipziger Buchmesse im Filmgarten (Burgstr. 9) zusammen mit Ingo Niermann aus dem neuen Gemeinschaftswerk “Metan“. Der Kracht fängt meines Wissens fast alle Wörter mit einem langgezogenen M an. Mja wirklich!
Die Zeit läuft langsam ab. Nächsten Mittwoch ist erst einmal Schluss mit der Galerie Handgemalt am Brühl. Wer also in den nächsten Tagen nochmal vorbeikommen möchte und höflich nach Rabatt auf unsere Bilder vom Lager fragt, den schmeiss ich nicht sofort raus.
Ersteinmal: Entschuldigung für Abwesenheit in den letzten Wochen.
Zur Entschädigung gibts ein besonderes Werk aus der Fälscherbranche zu bestaunen. Dieser Schweizer hat sich selbst fotografiert, Gucci drunter geschrieben und eine 50.000$-Anzeige in einer schweizer Sonntagszeitung gebucht. Die Rechnung ging, natürlich, an Gucci, die das nicht so lustig fanden wie Sie und ich gerade.